Finnland – Huskeysafari durch das finnische Lappland

Für jeden, der nicht so gerne seinen Urlaub am Meer verbringt ist Skandinavien eines der Top-Ziele. Nicht nur im Sommer ist Skandinavien empfehlenswert – auch für Wintersportler ist es ein Traum, vor allem Finnland. Beispielsweise Kittilä ist ein viel besuchtes Wintersportgebiet; von Oktober bis Mai liegt Schnee. Zur Wintersonnenwende im Dezember geht zwar die Sonne nicht auf, doch im  März gibt es schon wieder viele Stunden Helligkeit. Neben den klassischen Wintersportarten wie Ski und Snowboard kann man sich jedoch auch für außergewöhnlichere Aktivitäten entscheiden – beispielsweise eine Huskeysafari!

Gut gerüstet

Da sich niemand für eine derartige Reise richtig rüsten kann, bieten die meisten Veranstalter sogar die passende Winterkleidung. So bekommt jeder Teilnehmer einen Schneeanzug sowie Mütze, dicke Handschuhe, Stiefel und natürlich einen warmen Schlafsack. Diese Reise ist nichts für Verfrorene oder Bequeme!

Besser keine Angst vor Hunden

Angst vor Hunden sollte man übrigens auch nicht haben. Die Hunde freuen sich so sehr auf die Tour, dass in unmittelbarer Nähe kein vernünftiges Gespräch mehr zu führen ist vor lauter Gebelle. Jeder bekommt einen Schlitten mit vier Hunden zugewiesen, auf dem das eigene Gepäck sowie die Lebensmittel für die Tour verstaut werden. Nach einer überraschend knappen Einweisung kann es in einer fest vorgegebenen Reihenfolge losgehen!

Kein Entspannungsurlaub, sondern harte Arbeit!

In diesem einmaligen Abenteuer wird man schnell die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Hunde kennenlernen und gleichzeitig eine atemberaubende Landschaft entdecken – etwas, das vielen Mitteleuropäern völlig unbekannt ist. Weit und breit findet sich nichts als Schnee und man fliegt mit seinem Gespann durch eine Art weißes Niemandsland.

Die Mahlzeiten werden mit Feuer mit mitgebrachtem Holz unter freiem Himmel selbst zubereitet und auch nachts gibt es kein beheiztes Hotelzimmer, sondern meist kleine Holzhütten – sogenannte „Camps“. Hier gibt es keinen Luxus – mit einem Eisbohrer wird die Eisdecke des Sees geöffnet, um an Trinkwasser zu kommen, Holz muss gesammelt oder gehackt und getrocknet, Stroh für das Lager der Hunde verteilt werden……Auch gegessen wird immer erst nach den Hunden.

Wer sich nun denkt „Das ist ja kein Urlaub, sondern pure Arbeit.“ hat nicht ganz unrecht, es ist in jedem Fall ein außergewöhnliches Erlebnis – doch da wäre noch die allabendliche finnische Sauna, die in jedem Camp zur Pflichtausstattung gehört…..

Bildnachweis:  Three in a row © ivanmarn  – sxc.hu

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